Donnerstag, 28. August 2025

Investmentfonds: Unterschied von Rating und Ranking

 Rankings und Ratings versprechen Ihnen Hilfe bei geplanten Investitionen in der heute sehr unübersichtlichen Fonds- und Finanzwelt. Da jedoch diese beiden Begriffe in der Finanzwelt nicht einheitlich und damit missverständlich verwendet werden, ist Ihnen als privater Investor damit nicht unbedingt geholfen, wenn Sie beabsichtigen, das Rating und das Ranking der Fonds als Entscheidungshilfe vor einer Investition in Fonds zu verwenden.

Lernen Sie die Unterschiede zwischen Rating und Ranking kennen und verstehen

Rating und Ranking sollen Ihnen als Investor Hilfestellung bei der Auswahl leisten, bevor Sie in einen oder mehrere Fonds Kapital anlagen. Mit den Begriffen Rating und Ranking werden Benotungen der einzelnen von den verschiedenen Fondsgesellschaften angebotenen Fonds bezeichnet. Für die Benotung des Fonds werden verschiedene Kriterien herangezogen. Wenn Sie eine Fondsbewertung lesen, die sich auf die zukünftige Wertentwicklung eines Fonds bezieht, dann handelt es sich in diesem Fall um ein Rating. Um ein Ranking handelt es sich dagegen dann, wenn der betreffende Fonds in der Vergangenheit bezüglich ihrer Rendite verglichen und bewertet wurde. Sowohl Ratings und Rankings können Ihnen bei der Auswahl eines Fonds eine große Hilfe sein.

Verschiedene Bewertungskriterien führen zu unterschiedlichen Bewertungen und verunsichern private Investoren

Verwirrend für private Investoren wie Sie ist die Tatsache, dass so mancher Fonds, den Sie bereits in Ihre engere Auswahl genommen haben, unterschiedlich benotet wurde, was Ihnen die Entscheidung zur Investition in einen solchen Fonds eher erschweren kann. Ratings vergleichen die verschiedenen Fonds bezüglich des Risikos und der Rendite. Auch das Fondsmanagement sowie der Investmentprozess haben Einfluss auf das Rating. Meist bezieht sich ein Rating auf einen bestimmten Zeitraum, üblich sind beispielsweise drei Jahre, fünf Jahre oder auch zehn Jahre.

Die Begriffe Ranking und Rating werden nicht einheitlich angewendet

Nicht jedes Rating, welches als Rating bezeichnet hat, ist ein wirkliches Rating. Beim Morningstar-Rating handelt es zum Beispiel nur um ein Ranking, da nur quantitative Kennzahlen auf einen rollierenden Zeitraum über verschiedene Jahreszeiträume betrachtet werden.

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Dienstag, 12. August 2025

Worauf die Banken bei einer Baufinanzierung achten

 Wenn man sich eine Immobilie kaufen möchte, sei es eine Eigentumswohnung oder ein Haus, gibt es bei Immobilienfinanzierungen einiges zu berücksichtigen und zu bedenken. Das zu finanzierende Objekt ist in der Regel die Sicherheit für die Bank, die als Absicherung für den ausgegebenen Kredit dient. Aus diesem Grund lassen sich finanzierende Geldinstitute immer grundbuchlich absichern. Damit es überhaupt zu einer Finanzierung kommen kann, müssen einige Kriterien erfüllt sein.

Das richtige Anstellungsverhältnis ist entscheidend

Damit die Bank einen Baufinanzierungskredit zur Verfügung stellt, sollte man über ein festes Arbeitsverhältnis mit regelmäßigen Einnahmen verfügen. Das Gehalt sollte hoch genug sein, um die bisherigen Haushaltskosten und zzgl. die ausgerechneten Zins- und Tilgungskosten zu decken. Nach Möglichkeit sollte auch ein Überschuss vorhanden sein, damit man auch Notfälle durchstehen kann.

Man sollte in der Lage sein, Rücklagen zu bilden, z. B. für ein neues Auto oder dringende Reparaturen. Sind Sie selbstständig tätig, dann sollten Sie das seit mindestens 3 Jahren sein und die Einnahmen nachweisen können. Je höher Ihr angespartes Eigenkapital ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer soliden Bankenfinanzierung. Als Faustformel gilt dabei eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent. 

Auf die Immobilie kommt es an

Die Art der zu entscheidenden Immobilie ist entscheidend. Werthaltigkeit ist oberste Prämisse. Aus diesem Grund werden von einigen Banken keine Holzhäuser oder Eigentumswohnungen in Plattenbauten finanziert. Der Bauzustand und die Lage spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine Immobilie, die finanziert werden soll, sollte gepflegt sein und in einer sicheren Lage liegen. Wohnungen und Häuser in Gebieten mit einem hohen Arbeitslosenanteil werden kaum finanziert, ebenso Häuser in der ostdeutschen Peripherie. Die Infrastruktur und das Immobilienranking geben Auskunft über die besten Standorte.

Das Gesamtbild muss passen

Immobilien, die als Kapitalanlage dienen sollen, werden seltener finanziert, als Immobilien die selbst genutzt werden. Manche Banken finanzieren nur, wenn der Darlehensnehmer eine Lebensversicherung abschließt und diese an die Bank abtritt. Bei manchen Instituten kommt auch noch eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit hinzu. Bei einer Finanzierung werden somit die persönliche Lage des Darlehensnehmers, die Immobilie und die verwendeten Materialien, die Lage, die Verkehrsanbindung und die prognostizierte Zukunftsentwicklung genauestens beleuchtet. 

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