Mittwoch, 27. Oktober 2021

Das Eigenkapital für das Wohneigentum mit Fonds ansparen

 Wer sich seinen Traum vom Haus oder einer Eigentumswohnung leisten möchte, muss sich zuerst Gedanken über die Finanzierung machen. Je früher dass geschieht, umso besser. Der wichtigste Aspekt ist die effektive Ansparung von Eigenkapital. Effektiv bedeutet in diesem Sinne, mit möglichst geringem Aufwand relativ zügig Kapital aufbauen. Fonds können hier eine herausragende Rolle spielen, da sie oftmals viel größere Renditen erzielen können als herkömmliche Baufinanzierungskonzepte. Wer viel Eigenkapital aufweisen kann, hat bei der restlichen Finanzierung durch Kredite größere Spielräume bei der Verwirklichung seiner Ziele.

Eine interessante Möglichkeit erfolgreich Kapital anzusparen sind Fonds

Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Fonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und viele weitere. Wie wählt man da den Richtigen aus? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, zunächst muss man sich Gedanken darüber machen, welches Ziel Sie erreichen möchten, auch die eigene Risikobereitschaft sollte bei der Auswahl des Fonds berücksichtigt werden.

Ideal für den Vermögensaufbau ist es, über einen längeren Zeitraum gleichmäßig Beträge anzusparen

Zu einem hilft da der Zinseszinseffekt, bei Fonds gilt es aber auch zu beachten, dass die Wertentwicklung auch mal negativ sein kann. Hier ist es gerade vorteilhafter, in monatlichen Beträgen anzusparen. Haben Sie einen größeren Betrag auf einmal eingezahlt, nimmt das gesamte Kapital an dem Wertverlust teil, sparen Sie jedoch in kleineren regelmäßigen Beträgen, verliert nur das derzeit angesparte Eigenkapital. Da Sie bei Fonds Anteile erwerben, werden diese bei Kursverlusten auch günstiger. Ihre monatlichen Einzahlungen erwerben nun die Anteile des Fonds preiswerter. Wenn sich dann die Kurse wieder erholen, haben Sie somit auch noch den Vorteil, eine Zeit lang die Fonds Anteile günstiger erworben zu haben.

Bei der Auswahl des für Sie richtigen Fonds sollte auf eine unabhängige Beratung geachtet werden und auf eine kompentente Betreuung, damit die Anlage auch immer wieder an die Marktgegebenheiten angepasst wird.

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Donnerstag, 21. Oktober 2021

Die Erwerbsnebenkosten beim Immobilienkauf senken

 Möglicherweise tragen Sie sich schon eine längere Zeit mit dem Gedanken, eine Immobilie zu kaufen? Oder Sie haben schon eine Immobilie in Aussicht und stehen noch in Verhandlungen mit dem Verkäufer? Dann sollten Sie sich vorab darüber informieren, welche Kosten mit dem Kauf der Immobilie auf Sie zukommen. Denn bei einer durchdachten Vertragsgestaltung, lassen sich die Erwerbsnebenkosten reduzieren.

Welche Erwerbsnebenkosten gibt es

Viele Immobilienkäufer sind nicht darüber informiert, welche Erwerbsnebenkosten der Kauf einer Immobilie nach sich zieht. So trägt der Käufer die Notarkosten und auch oft die Kosten für die Maklercourtage. Ein weiterer Kostenfaktor ist die Grunderwerbsteuer, die je nach Kaufpreis der Immobilie eine zusätzliche hohe finanzielle Belastung für den Käufer werden kann. Es gilt hier: Je höher der Kaufpreis der Immobilie, desto höher ist die Grunderwerbsteuer.

Nebenkosten beim Immobilienerwerb

Zu den klassischen Erwerbsnebenkosten gehören drei Positionen:

  • Maklercourtage
  • Grunderwerbsteuer
  • Kosten für Notar und Grundbuch

Wenn Sie sich über die Erwerbsnebenkosten des Immobilienkaufs vorab gut informiert haben, dann können Sie beim Erwerb der Immobilie einiges an Kosten sparen. So haben sie die Möglichkeit,  statt einer Bestandsimmobilie ein Baugrundstück zu kaufen. In diesem Fall zahlen Sie nur die Grunderwerbsteuer für das Baugrundstück. Für das Haus, das Sie darauf bauen, fällt dann natürlich keine Grunderwerbsteuer an.

Sie haben Sich eine Bestandsimmobilie ausgesucht die Sie unbedingt kaufen möchten? Dann gibt es auch hier Möglichkeiten Erwerbsnebenkosten zu sparen. Manche Bestandsimmobilien verfügen über Inventar. Oft wird dieses Inventar vom Käufer übernommen und mitbezahlt. Sollten Sie also ein Haus oder eine Wohnung kaufen, die zum Beispiel über eine Einbauküche verfügt, dann können Sie für die Berechnung der Grunderwerbssteuer, den Preis für das Inventar vom Kaufpreis abziehen. Die Grundlage für die Berechnung der Grunderwerbsteuer bildet dann nur der reine Immobilienkaufpreis. Daher sollte dieses im notariellen Kaufvertrag genau aufgeführt sein. Mitunter können Sie so ganz legal eine beachtliche Summe sparen.

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